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Konfliktberatung nach dem Transcend-Verfahren

 

TRANSCEND verbindet als Ansatz der Konflikttransformation eine umfassende theoretisch fundierte Konfliktanalyse mit einer praxiserprobten Systematik von Methoden der Konfliktbearbeitung.
Es  ist mehr als eine Methode oder ein Tool zur Konfliktbearbeitung. TRANSCEND liefert theoretische Basis, philosophische Fundierung und praktische Werkzeuge zur Konflikttransformation. Das Verfahren versteht sich nicht als abgetrennte Schule, sondern integriert vorhandene Theorien und Methoden. Gleichzeitig unterscheidet sich TRANSCEND von vielen anderen Ansätzen durch die aktive Rolle der KonfliktarbeiterIn, seine Werteorientierung und die Arbeit an den Tiefendimensionen des Konflikts.

Im Zentrum von TRANSCEND steht der Dialog, der einzeln mit den Konfliktparteien geführt wird. 

Der/die KonfliktarbeiterIn ermöglicht durch den Dialog die Selbstreflexion des Konfliktverhaltens und bringt im Laufe des Prozesses auch eigene Lösungsvorschläge ein. Als Orientierungspunkte dienen dabei die Werte Gewaltfreiheit, Empathie und Kreativität. 

 

TRANSCEND zielt nicht auf einen zerbrechlichen Kompromiss, sondern auf eine dauerhafte Konflikttransformation, bei der die Grundbedürfnisse aller Betroffenen gewahrt bleiben.

 

Bei der schrittweisen Konfliktbearbeitung konzentriert sich das Verfahren auf drei Hauptkomponenten: 

die Ziele und Bedürfnisse aller Konfliktparteien herauszufinden

darunter die legitimen Ziele und Bedürfnisse zu identifizieren sowie

die legitimen Ziele und Bedürfnisse aller Parteien zu überbrücken, d.h. zu transzendieren


Ursprünglich aus der internationalen Konflikt- und Friedensarbeit kommend und von dem norwegischen Friedensforscher Johan Galtung entwickelt, lässt sich das Verfahren auf andere Bereiche, sei es  individuelle, organisationsbezogene oder gesellschaftliche Konflikte übertragen. 

Im Transcend-Netzwerk haben sich Konfliktbearbeiter/innen zusammengeschlossen, um das Verfahren anzuwenden, zu verbreiten und weiterzuentwickeln.